00:00:05:
00:00:15: Wir spazieren durch einen alten Hafen.
00:00:17: Die Luft riecht nach Salz, Möwen kreischen und vor einem Kutter packt ein Fischer gerade Auswasser an diesem Sommermorgen im Mittelmeer gefangen hat.
00:00:26: Dieser Hafen liegt in Marseille der Stadt, in die wir euch heute mitnehmen.
00:00:29: Herzlich willkommen ihr seid hier.
00:00:31: bei Reisen beginnt im Kopf.
00:00:32: das ist der Podcast des Reise- und Kulturmagazins Merian.
00:00:36: mein Name ist Silvia Tipurski Und mit auf unserem Reisekutter ist wie immer Tinkert de Bill, Chefredakteurin von Mirian.
00:00:42: Bonjour!
00:00:45: Oder vielleicht besser Salü?
00:00:46: Dann wir reisen heute in die lässigste Stadt Frankreichs.
00:00:49: sag ich jetzt einfach mal... Wir haben noch jemanden an Bord.
00:00:52: Ihr kennt sie vielleicht schon aus unseren Folgen zu München und der Amalfi-Küste, Anja Schauberger hat sich für eine Reportage in einer der kommenden Meerean Ausgaben in Marseille umgeschaut.
00:01:04: Und er hat uns hoffentlich jede Menge südfranzösische Vibes mitgebracht!
00:01:08: Herzlich willkommen Anja, schön dass du wieder dabei
00:01:10: bist.
00:01:11: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:13: ich freue mich auch.
00:01:14: Ich freue mich auch, Marseille ist nämlich wirklich eine Sehnsuchtstadt von mir.
00:01:17: Auch weil das Meer hier so ne große Rolle spielt!
00:01:20: Ich bin auf meinen Frankreich reisen bislang immer ganz knapp an Marseilles vorbeigeschrammt.
00:01:24: Also sehr schön dass du uns heute durch diese Stadt führst Anja Denn du bist gerade frisch zurück von deiner Recherche-Reise.
00:01:31: Hast Du noch Sand in deinen Schuhen?
00:01:33: Das nicht aber ich denke tatsächlich fast jeden Tag an Marsee Vor allem also schlecht Wettertagen Richtung Herbst und so wird dann die Marseille-Seen-Sucht immer besonders groß.
00:01:43: Ich war auch schon öfter dort, sehen mich dann zurück an die warmen Abende, an die Stadtstrende das tolle Essen.
00:01:50: ich habe dort ganz tolle Austern gegessen hab endlich Austern verstanden und ganz viel tollen Cremants getrunken und Naturweinen.
00:01:57: also wir waren ganz viel draußen gesessen und ja hatten einfach die perfekte Sommerwoche dort tagsüber halt immer irgendwo am Wasser zum Baden und abends und ausgegangen, draußen gesessen mit kühlen Drinks.
00:02:09: Also es war ganz toll!
00:02:11: Marseille müssen wir gar nicht so groß verorten das haben viele von euch bestimmt schon irgendwie auf dem Schirm.
00:02:17: Wir sind hier an der französischen Mittelmeerküste hinter uns liegt die Provence und vor uns ist Meer.
00:02:22: östlich von uns legt die Cote d'Azur mit Saint-Tropez und Nizza.
00:02:26: Die haben aber einen ganz anderen Charakter als Marseilles.
00:02:29: Da schwimmt quasi viel Geld da ist viel Show Und hier ist pralles Alltagsleben.
00:02:35: Marseille hat fast neunhunderttausend Einwohnern und ist die zweitgrößte Stadt Frankreichs.
00:02:40: Der Hafen spielt hier eine riesige Rolle, schon deshalb ist die Stadt sehr anders als Paris – und wie schon gesagt ganz anders als der Rest Südfrankreichs!
00:02:48: Den habe ich bislang immer eher als sehr wohlhabend und bürgerlich erlebt.
00:02:52: Wenn wir uns Südfranreich jetzt mal in Bildern vorstellen mit den Lavendelfeldern der Provence und dem Glamour der Côte d'Azur.
00:03:02: Da schien Marseille lange Zeit so das Schmuddelkind zu sein und stach da so ein bisschen hervor.
00:03:08: Es galt echt bis noch in die Nullerjahre rein, auch als gefährlich und vor allem rau.
00:03:13: Aber das hat sich gewaltig verändert!
00:03:16: Ja absolut.
00:03:17: also ich war es ja im Jahrzehntausend schon mal dort und jetzt eben wieder und fand's auch spannend dass sie sich in den paar Jahren auch schon wieder wesentlich verändert hat an Marseilles Und letztendlich aber immer noch lustig auch so viele Freunde davor gewarnt haben, pass auf deine Handtasche auf.
00:03:33: Also dieses Klischee von das ist gefährlich dort, das hält sich auf jeden Fall wacker.
00:03:38: und ich muss aber sagen also ich war mit meiner besten Freundin dort wir haben uns echt zu jeder Zeit absolut sicher gefühlt waren wie gesagt auch viel abends und nachts unterwegs und es hat sich ja irgendwann seit zwei tausend dreizehn wahnsinnig viel geändert dort.
00:03:51: Es gibt immer noch Viertel vor allem im Norden von Marseille.
00:03:54: da sollte man jetzt als Tourist nicht unbedingt hin.
00:03:57: Aber alles andere, was in der Innenstadt liegt ist absolut unbedenklich.
00:04:01: Ich habe es nur als eine sehr offene freundliche und vor allem auch sehr junge Stadt erlebt.
00:04:06: Anja da muss ich einmal kurz Zwischenfragen.
00:04:08: Du hast gerade gesagt seit dem Jahr zwei Tausend Dreizehn hat sich viel verändert?
00:04:11: Ich glaube wir müssen einmal sagen, dass das Jahr zwei tausend dreizehn war in Marseille.
00:04:15: Da wurde Marseill unter anderem zur Kulturhauptstadt Europas ernannt und da sind natürlich viele Gelder geflossen.
00:04:21: Da wurden neue Bauwerke gebaut und da hatte die Stadt einfach ein bisschen neu erfunden.
00:04:26: Bevor wir jetzt in Richtung Neues Marseille gehen und neu erfunden, gehen wir aber noch mal kurz ins alte Marseilles an den alten Hafen.
00:04:33: Den Altenhafen haben wir schon kurz erwähnt, fangen wir da doch
00:04:36: einmal an!
00:04:37: Der ist richtig alt also sehr sehr alt.
00:04:39: Marseill wurde sechshundert vor Christus genau hier gegründet Und dieser Hafen ist so das Herz des Altstadtviertels Le Panier.
00:04:46: Was macht diesen Ort denn so besonders an ja?
00:04:49: Also es ist einfach eine super Kulisse und ein sehr lebendiger Ort.
00:04:52: Also da ankern eben ganz viele Boote, da fahren die Ausflugsdampfer weg... Da ist so das Leben von Marcel.
00:04:59: Es steht ein schönes Riesenrad was irgendwie auch total dieser schönen Kulissen ist.
00:05:02: dann gibt's so ne Teil überdachten, wie so ein Spiegelpavilion.
00:05:06: Der wurde auch eben im Jahr zehntausend dreizehn gebaut.
00:05:09: Das ist irgendwie auch nochmal so ein Highlight.
00:05:10: Es gibt historischen Häuser die den Hafen dann auch so einrahmen und dem Hintergrund eben auf die Notre-Dame de la Gare auf einem Hügel.
00:05:18: Ja es ist fellebändig heiß, es riecht nach Fisch.
00:05:22: Wir haben da auf jeden Fall noch diese... Fischer, die dann ganz frisch den Fisch verkaufen jeden Morgen.
00:05:27: Das was sie in der Nacht zuvor gefangen haben und das wirklich direkt neben den Kuttern.
00:05:31: also das fand ich auch sehr sehr speziell dass du halt eben eigentlich keine Zwischenwege hast sondern die Fischer verkaufen fast direkt von ihrem Boot.
00:05:39: Und da kann man sich natürlich auch erklären dass Bojabes das typische Gericht ist Was ja angeblich auch in Marseille erfunden wurde und es bekommt man eigentlich auch hier fast in jedem Restaurant zu essen.
00:05:49: Briebes
00:05:50: ist so ein tolles Essen, finde ich.
00:05:52: Und wir könnten jetzt sagen dass wir euch das Rezept dazu in die Show Notes packen.
00:05:56: es wäre aber glatt gelogen weil's ein Rezept einfach nicht gibt.
00:06:00: Es handelt sich auf jeden Fall um einen klaren Fisch und Meeresfrüchte und Gemüse und Kräuter Ein Topf.
00:06:07: Wichtig is' dass alles frisch ist und von toller Qualität.
00:06:10: Sprich hier kommt der Catch of the Day ins Spiel und das Händchen des jeweiligen Kochmeister In Marseille Das fand ich interessant, kommt die Bojabase oft in zwei Gängen.
00:06:21: Also erst als Brühe und dazu Croutons- und Knoblauchcreme.
00:06:25: Die heißt Rui!
00:06:26: Und dann kommen die Fisch und die anderen Stücke auf einer Platte.
00:06:30: Kannst du uns ein Restaurant empfehlen Anja?
00:06:33: Ja, ich habe sehr oft das Perron-Restaurant empfohlen bekommen.
00:06:36: Es liegt direkt am Meer.
00:06:38: also genau man ist sehr lecker und kann gleichzeitig auch ins Wasser gucken.
00:06:42: Ist eine tolle Kulisse.
00:06:44: Ich muss aber auch zugeben, dass wir jetzt diesmal gar keine Bojabes gegessen haben, weil es ja Hochsommer war und uns einfach eher nach frischen Kühlengerichten der Sinn stand.
00:06:54: Es gibt dabei auch wahnsinnig viel junge Gastronomie.
00:06:57: also es muß nicht immer das gerubene Restaurant direkt am Meer sein mit Wasserblick sondern es gibt eben auch ganz viele junge Fischrestaurants, es gibt wer auch gar kein Fisch ist.
00:07:06: Viel veganen, vegetarisch, Fusionküche... Und daran merkt man eben auch, dass Marseille eine sehr junge Stadt ist.
00:07:13: Das zeigt sich vor allem in der Gastronomie.
00:07:16: und einen Protagonist, den ich auch für meine Geschichte gefunden habe.
00:07:18: Der Louis ist erst im Jahr neunundzwanzig und führt schon drei eigene Lokale in Marseille und so ein wie ihn gibt es da ganz schön oft.
00:07:26: also das hab' ich auch dort gesehen einfach oft sehr junge Leute die die Restaurants und Cafés und Bars führen.
00:07:32: dass mir wirklich besonders aufgefallen
00:07:35: Dass Marseille so eine junge Stadt ist, liegt aber auch daran, dass es ne Uni-Stadt ist.
00:07:39: Hier steht die größte Universität Frankreichs.
00:07:42: Das hat mich echt überrascht mit rund, ich glaub, achtzigtausend Studierenden?
00:07:46: Ja genau und das fällt auf!
00:07:48: Und gleichzeitig ist es für so viele junge Leute sehr attraktiv... weil es eben sehr, sehr lange als eher rough galt und dementsprechend immer noch günstig ist.
00:07:58: Also ich habe mal gelesen im Vergleich zu Paris noch um dreißig Prozent günstiger oder als andere Städte in der Umgebung du bekommst überall fünf paar Euro ein gutes Glas Wein rund um den Kurs Julia zum Beispiel oder auch einen Gericht für zehn Euro.
00:08:13: die Mieten sind noch bezahlbar Der Nahverkehr ist günstigt.
00:08:17: das sind natürlich auch alles Gründe warum einfach dort sehr viele junge Menschen leben oder auch hinziehen.
00:08:23: Hoffentlich bleibt es dann noch so einigermaßen.
00:08:26: Marcel, das erzählst ja auch in deiner Reportage.
00:08:29: In mehr Jahren hat sich durch die Kultur tatsächlich verändert.
00:08:33: Das spielt immer eine große Rolle.
00:08:35: In den letzten Jahren haben wir schon gesagt, Kulturhauptstadt mit so was gehen oft Leuchtturmprojekte einher.
00:08:42: Weil es ist eine Adelung für ne Stadt.
00:08:43: da fließen Gelder wie du sagtest und vielleicht habt ihr vom Bilbao-Effekt gehört.
00:08:49: Er heißt zwischendurch wirklich im nordspanischen Bilbau wurde mit der Öffnung des Gungen Museums.
00:08:56: Damals war in dem Jahr die Begriff geprägt, weil das wirklich ein Gamechanger war für diese Stadt.
00:09:02: Auch die war eine schmuddelige Industriestadt und dieser einzige Art im Game-Museumsbau hat wirklich ganz viel verändert.
00:09:09: natürlich nicht nur der aber man braucht.
00:09:11: so was manchmal plötzlich haben alle hingeguckt fand Bilbao cool und so ähnlich hat das auch Marseille erlebt.
00:09:19: Also wir müssen gar nicht weit laufen vom Vihil-Port, um zu dem Bauwerk zu kommen dass diesen Bilbaoweffekt quasi verkörpert.
00:09:27: Das Müssem ist das Musee des Civilisations de l'Europe et de la Méditerranée also das Museum der Zivilisation Europas und des Mittelmeers.
00:09:36: gigantisches Haus direkt am Wasser.
00:09:39: Und wie in Bilbaow?
00:09:40: Enormes Strahlkraft hat es schon durch seine Architektur.
00:09:43: Eigentlich ein ziemlich schlichter, relativ flacher Glaskasten.
00:09:46: Und der hat aber eine Hülle – so eine durchlässige Hülla wie ein riesiges Netz!
00:09:50: Damit sieht es zu allen Tageszeiten vor allem natürlich nachts wenn er das Licht so durchtrinkt und sich das Ganze im Wasser spielt echt grandios aus.
00:09:59: Innen hat das ganze spektakuläre forty-fünftausend Quadratmeter Ausstellungsfläche.
00:10:04: Anja was ist da zu sehen?
00:10:06: Also dieses Gebäude fällt natürlich schon von Weitem auf.
00:10:09: Durch diese besondere Architektur und innen drin gibt es gleich mehrere Ausstellungen, auf zwei Ebenen.
00:10:15: Dann gibt's auch ein Café, es gibt einen Bistro, ein Restaurant das unter anderem auch vom Sternekoch in Marseille ermittverantwortet wird.
00:10:23: Es gibt super schöne Dachterrassen ausblicke von oben einen mediterranen Garten, in dem man auch Schatten findet und ganz gut verweilen kann.
00:10:33: Also man kann da einfach abhängen, auch wenn man jetzt sagt ich möchte keine Ausstellung gehen ist es einfach ein Treffpunkt geworden.
00:10:40: und das schönste eben auch dort treffen sich nicht nur Touristen sondern auch die Einheimischen.
00:10:45: und diese Fassade von der du gerade gesprochen hast die Solle eben an Fischernetze Erinnern und wirft so, wie du auch meintest zu jeder Tageszeit.
00:10:52: So total schöne Schatten.
00:10:54: also Du hast eigentlich so zwei Effekte?
00:10:55: Du hast dann noch ein bisschen Schatten was der ist ja immer sehr warm und sonnig Und gleichzeitig sieht es auch total schön aus diese Lichtspiele
00:11:03: Ja das sieht echt cool aus.
00:11:04: jetzt haben wir uns quasi das aushängeschild der Stadt schon mal so angesehen.
00:11:09: Da geht und da muss auch wirklich jeder hin.
00:11:12: Aber eine Stadt dieser Größe die hat er bestimmt noch sehr viel mehr an Kultur.
00:11:16: Wollen wir jetzt mal so Richtung Altstadt spazieren?
00:11:19: Sehr gerne, das kann man auch tatsächlich sehr bequem aus vom Mussem.
00:11:23: Und zwar gibt es eine Fußgängerbrücke die führt von Mussem zum Forsageant.
00:11:28: Das ist wie so ne alte Rüstung.
00:11:31: und dann geht auch noch mal eine Brücke rüber in die Altstadt über dem Meer.
00:11:37: und vor allem von dieser Brücke vom Hussam zu dieser alten Rüstung hast du so einen tollen Ausblick, also du guckst auf das Meer.
00:11:44: Du siehst den Altenhafen, du siehst eigentlich fast ganz Marseille und wir hatten dann auch noch, es war ja eben Hochsommer, dann unten die Jugendlichen in die Baden gegangen sind als.
00:11:53: es war echt so ein ganz tolles lebendiges Bild dass ich auch nicht mehr vergessen werde.
00:11:59: Und das fehlt uns irgendwie in Hamburg, finde ich.
00:12:02: Gerade jetzt wo man merkt die Sommer werden immer heißer mag ich Städte mit so einem quasi eingebauten oder selbst ernannten nicht sofort lebensgefährlichem Freibad also Oslo da Kopenhagen sind ja auch so.
00:12:15: aber bleiben wir mal im Marseille.
00:12:16: mein Freund der war vor ein paar Jahren auf dem Fort und sehr schwärmt bis heute von dem Kräutergarten da oben.
00:12:22: Er meint der Geruch ist ihm immer noch in der Nase.
00:12:25: Also der war da völlig verzaubert auch von diesem Ausblick und dem Duft.
00:12:30: Le Panier, das Viertel – das ist ja so das historische Herz der Stadt!
00:12:35: Hier haben die Griechen vor zwei tausend sechshundert Jahren eine Kolonie gegründet.
00:12:40: Masalia sieht man davon noch was?
00:12:42: Ist Marseille quasi das Athen Frankreichs?
00:12:46: Das kann ich leider so nicht beantworten weil ich immer noch nicht in Athen war leider aber ich habe mich ehrlich gesagt ein bisschen gefühlt wie in so einem Französischen Dorf.
00:12:55: Also es gibt ganz viele bunte Fassaden, dann ganz enge Gassen... Die ganzen Einheimischen haben auch ganz viele Pflanzen vor ihren Hausten.
00:13:04: Alles ist so zugewachsen und hat irgendwie einen dörflichen Charakter, obwohl man ja eigentlich mitten in der Großstadt ist.
00:13:10: Und das gibt eben auch ganz viel kleine Läden wo man dann so klassisch südfranzösische Souvenirs kaufen kann wie Seifen oder Keramik, französischer Mode, Schmuck oder auch Somerset-Poster.
00:13:22: da habe ich mir auch was mitgenommen Und die Seifen bestehen meistens aus Lavendel und Honig, das kommt natürlich direkt aus dem Umland.
00:13:29: Wenn man sich eine Seife in Marseille kauft, sollte man unbedingt darauf achten, dass sie zweiundsiebzig eingraviert ist weil die eben garantiert, dass seventy-fünf Prozent der Inhaltsstoffe aus reinen Pflanzenölen hergestellt sind.
00:13:42: La Provence
00:13:42: to go sozusagen!
00:13:44: Was hast du denn außer Post dann noch mitgebracht?
00:13:46: Also natürlich Seifen mittlerweile schon auch für Freunde und Familie, die mich dann immer schon davor fragen ob ich was mitnehmen kann.
00:13:53: Und wir hatten nur Handgepäck, also ich hätte sehr viel kaufen können.
00:13:58: Es wurde dann nur noch so eine kleine Einkaufsnetztasche und die habe ich im Maison-Ampereur gekauft.
00:14:05: Das ist ein historisches Kaufhaus mitten in der Altstadt und da gibt es auf mehreren Etagen eigentlich wirklich alles Schöne rund um Haushalt kochen, Kleidung... Also ich hätte ganz viele Möbel und Wohnassessoires und Töpfe mitbringen können.
00:14:19: Das ist natürlich ein bisschen unpraktisch mit Handgepackt, aber wer dort eine Wohnung einrichten muss, der hat es glaube ich einfach.
00:14:25: Also so ein bisschen wie das Magazinore in Kopenhagen oder das Stockmann in Helsinki... Ich liebe ja solche Kaufhäuser!
00:14:32: Sag jetzt bitte nicht dass die auch noch ne Dachterrasse haben?
00:14:35: Das leider nicht, das wäre natürlich der absolute Hammer.
00:14:38: Aber sie haben sehr schönes gemütliches Café drin, in dem man sehr gut Zeit verbringen kann.
00:14:43: Also Shopping-Adressen kommen natürlich in die Shownote, sowie alles andere auch.
00:14:47: Aber wir sind immer noch ziemlich im Zentrum unterwegs!
00:14:51: Ich möchte noch ein paar Vierteln näher kennenlernen.
00:14:53: Anja, hast du so eine Lieblingsecke?
00:14:56: Ja tatsächlich das Künstlerviertel Notre Dame du Mont, also rund um den Kurdjouillard.
00:15:01: Man geht vom Hafenausrichtung Osten, also wir haben sowieso alles zu Fuß gemacht und dass das geht gut.
00:15:07: Und wie der Name schon sagt, Mont heißt Berg auf Französisch und es geht ganz schön bergauf.
00:15:12: Und hier oben steht die gleichnamige kleine Kirche Notre Dame du Mont, die im Viertel auch den Namen gegeben hat.
00:15:19: Ist es die Basilique Notre-Dame de la Garde?
00:15:23: Weil das ist ja relativ ikonisch.
00:15:27: auf ihrem Hügel und mit dem hohen Glockenturm gilt so als die Krone von Marseille.
00:15:34: Ja, das stimmt.
00:15:35: Die sieht man auch wirklich von fast überall aus, weil die so weit oben steht.
00:15:39: Das ist noch mal eine andere größere Kirche aber die ist auch spektakulär schön.
00:15:42: Ach
00:15:42: Troll!
00:15:43: Das heißt du hast quasi eine ganz bekannte Kirche auf ihrem Hügel und dann haben wir nochmal deine kleine Offenhügel?
00:15:50: Genau also die Notre-Dame-du-Mondie ist wirklich sehr sehr klein und es ist jetzt auch nicht wahnsinn spektakelär, aber kann man uns hier jeden Fall auch angucken.
00:15:58: und das andere ist ja wirklich einer der wichtigsten... Sehenswürdigkeiten, die Notre-Dame de la Garde.
00:16:03: Genau, die ist so ganz ikonisch!
00:16:05: Okay aber jetzt wollen wir doch mal in deinen Künstlerviertel gehen?
00:16:08: Also dort gibt es sehr viel Street Art vor allem eben rund um den Cours Joliard.
00:16:13: das ist so ein ganz wichtiger beliebter Platz dort wo zu jeder Tages und Nachtzeit eigentlich was los ist und des Viertel ist.
00:16:22: also ich hätte so ein bisschen verglichen mit dem Glockenbach vierteln München aber eher sofort zwanzig Jahren.
00:16:28: Alles ist bunt, alternativ.
00:16:30: Jungen bezahlbar und lebendig.
00:16:32: Irgendwo gibt es immer Musik oder jemanden tanzt.
00:16:36: Der Spielplatz ist voll auch abends.
00:16:38: die Eltern nutzen dann mit ihrem Glas Wein da.
00:16:40: jede Terrasse ist besetzt.
00:16:42: uns viertel lebt einfach und das spürt man total wenn man da ist.
00:16:46: Und zu den unzähligen Gastronominien gibt es eben auch sehr, sehr viele Shops.
00:16:51: Vor allem Vintage-Mode gibt's viel.
00:16:53: Es gibt aber auch kleine französische Labels oder auch Klattenläden und Bücher.
00:16:58: Ich weiß nicht wie es euch geht, aber nach so viel Kultur und Shoppen würde ich jetzt gern wieder ans Wasser gehen.
00:17:04: Wir waren zwar schon am Altenhafen, aber ich hab das Gefühl da ist noch mehr, mehr!
00:17:08: Außerdem haben wir noch viel zu wenig gegessen und getrunken, würde ich sagen.
00:17:13: Außer Boer Base?
00:17:14: Ja
00:17:14: Das stimmt, ja.
00:17:15: Ja das Meer spielt einfach eine sehr große Rollen-Masseille.
00:17:18: die Einheimischen verbringen auch sehr viel Zeit dort.
00:17:22: Das sieht man wenn man da ist.
00:17:23: aber das hat er mir auch Louis der Koch berichtet den ich interviewt habe.
00:17:27: also vor und nach der Arbeit trifft man sich am Wasser.
00:17:30: Ich hab' auch einige Schwimmer beobachtet, die wirklich ihre Bahnen ziehen im Meer und die haben dann auch ihre Brüllen dabei.
00:17:38: Also das Meer auch einfach als Freizeitgestaltung zum Sport machen.
00:17:42: andere sitzen nur auf den Felden oder am Strand quatschen essen Eis oder Pizza oder man kann auch mit der Fähre auch die Friolinseln rüberfahren.
00:17:51: Das dauert etwa dreißig Minuten.
00:17:53: Man ist wirklich in einer anderen Welt.
00:17:55: also wilde Natur recht einsame Strände wenn man unter der Woche da ist kiesfarbenes Wasser.
00:18:02: Es gibt auch Einswertrestaurants direkt am Hafen, wenn man ankommt.
00:18:05: Aber die Einheimischen fahren vor allem nach Feierabend rüber, nehmen sich dann Picknick mit und schauen sich den Sonnenuntergang von dort aus an.
00:18:13: Das klingt genial!
00:18:14: Picknack?
00:18:16: Gutes Stichwort.
00:18:17: Passt packen wir da ein.
00:18:19: also bestimmt gibt es doch so einen fantastischen Markt in Marseille.
00:18:23: Da würde ich ja sofort hingehen und dann kann man sich hier direkt fürs Inselpicknick versorgen.
00:18:29: Ja, natürlich gibt es einige tolle Märkte in Marseille.
00:18:33: Mir fällt jetzt auf jeden Fall direkt der am Cougillard an, er ist immer Mittwochs.
00:18:37: Es ist ein Biobauernmarkt also genau größtenteils ein Bio-Produkten.
00:18:41: und das Besondere ist eben die Bauern dürfen nur ihre eigenen Lebensmittel dort verkaufen.
00:18:47: und der Markt erzählt auch finde ich viel über die Geschichte des Viertels denn das sind die Siebziger war rund um den Kuscheljahr tatsächlich der Treffpunkt von den ganzen Obst- und Gemüsehändlern aus der Gegend.
00:19:00: Jetzt hat Tinker uns wieder vor den Inseln weg zum Essen gelenkt?
00:19:04: Na gut, es bietet sich ja auch an nach so einem Tag an mehr!
00:19:08: Aber bevor wir so richtig in die Kulinarik einsteigen stellen wir euch noch den aktuellen Merian
00:19:13: vor.
00:19:14: Coverthema ist Sommer in den Alpen.
00:19:16: Tinkers große Schweizrunde ist eine der großen Reportagen darin.
00:19:20: wie Fabieringer war im Salzkammergut unterwegs Unter anderem am Traunsee und am Fuschelsee.
00:19:26: Wiebke Helfrich hat die Alpen überquert, und zwar auf einer eher unbekannten Route von Salzburg bis Trieste.
00:19:31: Außerdem im Heft unser Gourmetgalt durch München und die besten Brauereien, Gaststätten und Biergärten!
00:19:37: Ein Musik- und Kulturtrip durch Liverpool, best auf Tenerife.
00:19:41: Und der Zauber der johnischen Inseln Korfu Kefalunia Unzakynthos!
00:19:45: Und bald schon kommt unsere nächste Ausgabe die sich ausschließlich um Europa dreht also quasi unsere Ude an unserer grandiose Scholle ist Das Hef bekommt ihr unter anderem unter shop.jarlag.de slash merianslash und für unsere Hörer haben wir noch ein Spezialangebot.
00:20:13: ihr erhaltet
00:20:16: Jetzt aber mal zurück in die Eidstadt.
00:20:18: In welcher Hafenspielung gesetzt wir uns denn?
00:20:20: Ja, es sind weniger Hafenspellungen als einfach sehr hippe Coffeeshops im Marseille, leckere Eisdielen, ganz klassische französische Bistros und tolle Weinbars.
00:20:31: also ich habe jetzt nicht die richtigen Haftenspielungen gefunkt.
00:20:34: Schade!
00:20:34: Wobei die auch toll sein können.
00:20:37: Auch jeden Fall, auf jeden Fall.
00:20:38: Das ist eben eine Folge der Entwicklung von Marseille das glaube ich die Hafenspielungen dann eher durch Hip-Hop-Cocky Shops ersetzt werden.
00:20:45: Man kann aber in Marseilles auf ganz hohem Niveau essen gehen Aber immer noch welnessmäßig zu recht günstigen Preisen vor allem wenn man sich zum Beispiel Paris im Vergleich anguckt.
00:20:55: Und was mir aufgefallen ist es gibt so viel Auswahl an Gastronomie Da kann selbst sogar München einpacken.
00:21:02: Also Tinker, du bist ja auch aus München.
00:21:04: Das war echt noch meine ganz andere Nummer in Marseille.
00:21:07: Wow!
00:21:07: Das will was heißen?
00:21:09: Ja also wir haben wirklich so toll gegessen und waren echt traurig dass wir nur Mittag- und Abend essen konnten weil es hätte so viele Restaurants gegeben.
00:21:16: um mal ein paar zu nennen was mir bisher immer noch im Kopf geblieben ist.
00:21:20: ich war ganz begeistert vom Bistronomie Jasmin.
00:21:23: das war so einen kleiner Imbiss sehr leckere syrisch palästinensische Küche Und ich hatte dort den besten Hummus meines Lebens.
00:21:30: Dann waren wir einmal abendessen im Lackantinetta.
00:21:33: Das ist ein sehr beliebter Italiener, auch bei den Einheimischen in Marseille mit sehr süßem Hinterhof.
00:21:39: und damit wir aber trotzdem noch bisschen Frankreich-Feeling haben, obwohl wir kutenarisch in Italien sind habe ich Wongo leck gegessen und danach gab es dann einen Limoncello Sorbet Aber natürlich auch echt italienisches Tiramisu Und Catrine falls ich es richtig ausspreche.
00:21:54: das war fast das beste Essen meiner Reise.
00:21:57: Wir hatten Zum Thema Fusion-Küche ein Bauern mit Miesmuscheln und gebratenem Octopus.
00:22:03: Und man sitzt da auch sehr, sehr nett im Innenhof unter Lichterketten.
00:22:06: Das sind aber alles Restaurants rund um den Kuhjurya.
00:22:09: Genau weil es eben dort halt vor allem sehr viel junge Gastronomie und so gibt obwohl das Altstadtviertel jetzt auch immer mehr nachzieht.
00:22:16: Klingt total gut der beste Humus deines Lebens!
00:22:19: Ja in Marcel
00:22:20: diese hohe Lebensqualität die du aber eben noch zu einigermaßen günstigen Preisen bekommst, die führt ja nicht nur dazu dass immer mehr Reisende herkommen es ziehen auch immer mehr Franzosen nach Marseille.
00:22:30: Hast Du da auch mit Zugezogenen gesprochen, die dir erklärt haben warum sie sich für die Stadt entschieden haben?
00:22:36: Ja also zum einen habe ich auch nachgelesen das viele französische Medien berichten, dass vor allem seit der Pandemie viele junge Pariser nach Marsee ziehen und einer von ihnen ist der Koch Louis den ich interviewt hab.
00:22:49: Der hat unter anderem da vorhin Faris gelebt und hat gesagt einen Grund, warum er hergezogen ist.
00:22:54: Es ist vor allem das gute Wetter.
00:22:56: Marseille hat tatsächlich bis zu hundertsiebzig Sonntage pro Jahr Und weil es sich eben auch schon befindet gibt's einfach sehr viel Raum für Ideen und Entwicklungen Für die Gastronomie zum Beispiel was jetzt für Louis toll ist und die Preise sind immer noch gut.
00:23:11: Die Aurelie, die ich interviewt hatte von der Pension Edelweiß Die hat zuvor auch in anderen französischen Städten gewohnt, aber auch in Kanada.
00:23:19: Und sie hat auch zu mir gesagt, sie ist da vor allem alle drei oder vier Jahre umgezogen.
00:23:23: Aber seitdem sie in Marseilles will sie einfach nicht mehr weg und eine der Dinge die ihr am besten gefallen ist eigentlich die Diversität und die Offenheit der Menschen.
00:23:32: Sie hat es aufs Meer geschoben und auf den Hafen.
00:23:35: Ja, ist bestimmt was dran.
00:23:37: Also Marcel war als Hafenstadt schon immer ein Schmelzsiegel gewesen.
00:23:42: Im neunzehnten Jahrhundert sind viele Menschen aus Korsika und Italien hergezogen nach dem Zweiten Weltkrieg Menschen aus Nordafrika Und jetzt offenbar Menschen auch denen das Leben in Paris zu teuer und so anstrengend geworden ist
00:23:55: Genau!
00:23:55: Und der Social Media-Hype der letzten Jahre tut dann eben sein Übriges.
00:23:59: also seit ein zwei Jahren ist Instagram und TikTok voll und Marcel wird dort sehr gehypt.
00:24:05: viele junge kommen auch zum Arbeiten her.
00:24:08: Und dann gibt's eben auch sehr viel Deutsche, die herkommen, die sagen ich möchte jetzt mal ein zwei drei Monate von Marseille aus arbeiten und dort z.B.
00:24:16: den Sommer verlängern und nehmen meine Arbeit einfach mit.
00:24:19: Diesen Marseillhype haben auch diverse Filme und Serien aufgegriffen.
00:24:23: also die Stadt spielt in wirklich einigen Serien so eine heimliche oder auch offensichtliche Hauptrolle angefangen bei der Netflix-Serie Marseilles mit Gerade Patioe als einen machtgieriger Bürgermeister Bis zum ARD Thriller Vanished mit Matthias Schweighöfer, der ist relativ neu aus diesem Jahr.
00:24:41: Und oft geht es darin auch um Gangster und die Unterwelt.
00:24:45: Mafia.
00:24:46: spielt das heute in Marseille überhaupt noch eine Rolle oder ist das so ein bisschen Mythos?
00:24:51: Also ich war eben zweimal dort und muss sagen, ich habe nichts zu tun mitbekommen.
00:24:55: Ich glaube für Touristen spiel's kaum noch ne Rolle.
00:24:59: was aber eine Rolle spielt Zeit auch ein bisschen ein auf dieses rauere Bild von Marseille ist die Tatu-Kultur.
00:25:06: Also wir hatten uns dann dazu eine Ausstellung angeguckt und die gibt's wirklich noch, also es sind sehr viele Leute in Marseilles tätowiert und das hat aber eher mit den früheren Seeleuten zu tun als mit Mafiabossen.
00:25:17: nichts gegen Tatus Wenn jetzt immer mehr Menschen nach Marseille ziehen, dann führt das ja klar auch wahrscheinlich zu steigenden Mieten.
00:25:25: In Marseilles gab es auch schon Proteste gegen das Typische.
00:25:30: Leute bieten ihre Wohnung auf Airbnb an und so weiter.
00:25:34: Dabei gibt's so tolle Hotels in der Stadt.
00:25:36: Das erzählst du ja auch in deiner Reportage.
00:25:38: Wo hast Du denn gewohnt?
00:25:40: Ich habe beide Male tatsächlich in der Pension Edelweiß gewohmt und die wurde kürzlich von Aurélie Dilling übernommen.
00:25:48: Was ich dort besonders mag, man fühlt sich eigentlich als Herrmann bei Freunden zu Gast.
00:25:53: Also die Pension befindet sich in dem Marseille Wohnhaus.
00:25:56: du bist mittendrin kannst vom Bahnhof aus ganz viel Krim hinlaufen ist ein wunderschöner Altbau mit einem ruhigen Innenhof also eine echte Oase und jedes Zimmer sieht auch anders aus.
00:26:08: Morgens gibt es ein tolles Frühstück mit Gebäck von der Patisserie nebenan und einen Wohnzimmer, in dem französische Zeitschriften rumliegen und einen Plattenspieler, den man anmachen kann.
00:26:19: Wir hatten letztes Mal Glück und hatten die Wohnung im Erdgeschossen mit eigener Küche- und Zugang zur Innenhofterrasse.
00:26:27: Und viele Künstler und Kreative checken da einfach ein.
00:26:31: Letztes mal als ich dort war, habe auch eine deutsche Journalistin kennengelernt, mit der ich dann immer wieder in Kontakt war.
00:26:37: Das war total nett!
00:26:38: Was meinst du denn Anja, wohin geht diese Entwicklung?
00:26:41: Also wird man say jetzt Paris demnächst den Rang ablaufen oder vielleicht irgendwann so eine Art Paris am Mittelmeer.
00:26:48: Das glaube ich nicht weil dafür halt Paris einfach eine zu große Strahlkraft.
00:26:52: aber sowas hier auch raus gehört hatte bei den Leuten mit denen ich gesprochen hätte könnte vielleicht das neue Berlin werden weil es einfach sehr hip ist immer noch bezahlbar wie gesagt es gibt Platz für Ideen und dann hat man eben als addon die Lage direkt am Meer viel frischen Fisch, das gute Wetter.
00:27:10: Also ja vielleicht eher wie so ein Berlin am Meer?
00:27:14: Ich muss jetzt noch mal einhaken.
00:27:16: wir haben uns Kunst und Stadtgeschichte im alten Hafen angeschaut waren Shoppen im Viertel de Panier und auf dem Hügel im Künstlerquartier Notre-Dame-Démain und hoch über der Stadt Und wir waren Picknicken auf den Friul Inseln.
00:27:30: Ein kurzen Stopp musste ich aber noch mit euch einlegen und zwar gehen wir zu einem Vulkan.
00:27:36: Habt ihr eine Idee?
00:27:38: Nee, überhaupt gar nicht.
00:27:39: Es gibt keine Vulkanen!
00:27:41: Tja ich habe ja einen gewissen Auftrag in diesem Podcast.
00:27:45: also südöstlich der Stadt liegt das Stadt Velodrom eines der legendärsten Fußballstadien Europas und Heimat von Olympique Marseille.
00:27:54: Daher
00:27:55: weht der Wind.
00:27:57: An diesem Verein hängen wirklich große Emotionen.
00:28:01: Also das Stadion fasst mehr als siebenundsechzigtausend Zuschauer und also mein Freund hat mir erzählt, der war da, als die gegen den absolut großen rivalen Paris Saint-Germain gespielt haben und das ist dann natürlich Ausnahmezustand nicht nur dort sondern in der ganzen Stadt Und dann is ordentlich Pyrotechnik am Start Und deshalb wird dieser Ort, dieses Stadion auch Vulkan genannt.
00:28:26: Wollte ich nur noch erwähnt haben weil das ist für die Identität von Marseille ja schon auch wichtig.
00:28:32: und Anja ich habe eine letzte Frage der Mistral Der Wind, der puste doch teilweise ganz schön extrem in Marseilles.
00:28:39: hast du den auch erlebt?
00:28:41: Nee tatsächlich nicht.
00:28:42: wahrscheinlich hatte ich Glück.
00:28:43: also ich war einmal im Herbst jetzt dort und einmal im Sommer und ich erinnere mich an keinen Wind zum Glück.
00:28:49: Ich glaube, der Mistral ist aber ein positiver Wind.
00:28:52: Es gibt ja so Winde die sind so negativ besetzt.
00:28:55: Aber er muss schon ganz schön deutlich sein.
00:28:58: also nicht nur gemütlich, aber auch die ganze Stadt.
00:29:02: Sehr gut!
00:29:04: Wo wollen wir denn unsere Marseille-Reise ausklingen lassen?
00:29:06: Sehr gerne am Meer natürlich wieder bei den Einheimischen und auch mit den Touristen, die hier ihren Tag beginnen oder beenden.
00:29:14: Wir fahren einfach würde ich vorschlagen zum Strand Auf die Felsen mit irgendwas zu essen, was wir uns mitgebracht haben.
00:29:22: Halten Getränken und Badesachen nicht vergessen!
00:29:25: Auf jeden Fall!
00:29:26: Vielen Dank Anja dass du dabei warst und uns so ein bisschen in südfranzösische Sommerstimmung gebracht hast.
00:29:32: also ich spür dich schon bei mir ist sie angekommen.
00:29:35: Ich spüre sie auch noch unter meiner Wetter-App.
00:29:37: habe ich da Marcelle tatsächlich jetzt auch eingespeichert.
00:29:39: Wie
00:29:39: sieht es denn jetzt gerade aus?
00:29:41: Die ganze Woche Sonne natürlich!
00:29:43: Natürlich sehr schön!
00:29:46: Unsere nächste Folge Er scheint am einundzwanzigsten August und für die mache ich mich jetzt direkt auf Recherchreise.
00:29:54: Und es geht richtig weit weg, nämlich nach Peru.
00:29:57: Bis bald!
00:29:58: Genießt den Sommer und danke dass du da warst Anja.
00:30:00: Vielen vielen Dank Salü und bis bald Tschüss.